Erfolgreiches Konfliktmanagement – …Konflikte angehen, wenn Sie klein sind

Erfolgreiches Konfliktmanagement - Konflikte angehen, wenn sie klein sind - Detlef FroehlichDiese Regel lässt sich nicht immer anwenden, wenn es um Konflikte zwischen Ihren Mitarbeitern geht. Bestehen aber Spannungen zwischen Ihnen und einem Mitarbeiter, nutzen Sie Ihren Vorsprung, um eine daraus resultierende Demotivation zu verhindern.

Jeder dritte Beschäftigte klagt darüber, in den letzten zwölf Monaten Stress mit seinem unmittelbaren Vorgesetzten gehabt zu haben, belegt eine aktuelle Studie. Wenn es zwischen Ihnen und einem Ihrer Mitarbeiter knirscht und hin und wieder kracht, ist es allerhöchste Zeit, Ihre Fähigkeiten auf dem Gebiet des Konfliktmanagements zu aktivieren. Das Zauberwort heißt offene Konfliktkommunikation, und diese sollte bereits einsetzen, sobald gravierende Differenzen deutlich werden.

Gekonntes Konfliktmanagement erstickt Konflikte im Keim

In manchen Unternehmen geht die Firmenleitung davon aus, Konflikte am Arbeitsplatz seien normal und nicht zu ändern. So fatalistisch zu denken, ist längst nicht mehr angesagt. Es geht nicht um Friede, Freude, Eierkuchen und um das Ersticken kreativer Streitkultur. Doch tiefgreifende Konflikte zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern vergiften die Atmosphäre und sind kontraproduktiv für die Arbeit Ihres Teams – vor allem wenn die Spannungen auf persönlichen Animositäten beruhen oder sich der Mitarbeiter von Ihnen ungerecht behandelt fühlt. Konflikte haben unterschiedliche Ursachen. Ihr Konfliktmanagement ist gefragt, um diese entweder zu verhindern oder aber so stressfrei wie möglich beizulegen. Das muss passieren, solange der Konflikt schwelt und sich noch nicht festgesetzt hat. Letzteres führt unweigerlich dazu, dass Ihr Mitarbeiter weniger motiviert seine Aufgaben erfüllt, und auch bei Ihnen kann eine Blockade entstehen, die Sie nicht mehr so zügig und effektiv wie gewohnt arbeiten lässt.

 

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Sinkende Motivation hat Folgen

Erhöhte Fehlzeiten, Kündigungen und schwache Arbeitsleistungen sind Folgen eines unzureichenden Konfliktmanagements. Dem gegenüber steht ein wirkungsvolles Konfliktmanagement, das sich in einer aggressionsfreien Kommunikation über den Konflikt ausdrückt. Verbale Angriffe gegen Mitarbeiter demotivieren in den meisten Fällen, deshalb müssen Sie sich als Führungskraft auf eine konstruktive Weise mit Ihrem Mitarbeiter auseinandersetzen. Das Gespräch unter vier Augen verläuft ähnlich, als wenn Sie in der Vermittlerrolle sind. So wie es zu Ihrer täglichen Arbeit gehört, deeskalierend bei Konflikten zwischen Kollegen zu wirken, fallen Spannungen zwischen Ihnen und einem Untergebenen ebenfalls in Ihre Verantwortung. Sie können außerdem darauf hinwirken, dass alle Personen in Ihrem Team vorbeugend einen Konfliktmanagement-Kursus machen, damit künftige Spannungen auf Augenhöhe ausgeräumt werden.

Wehret den Anfängen – das gilt auch für Sie

Manche Mitarbeiter verstehen sich darauf, Vorgesetzte zu provozieren. Ständig wollen sie eine Extrawurst gebraten bekommen, zeigen sich wenig belastbar, sind morgens unpünktlich, aber abends überpünktlich. Sticheln Sie nicht hinter dem Rücken eines Mitarbeiters in der Hoffnung, dass die Kollegen es ihm zutragen. Werden Sie nicht sarkastisch und tadeln Sie nicht mehr als nötig. Zeichnet sich bereits ein Konflikt zwischen Ihnen ab, wird der Mitarbeiter jede Rüge auf sich und nicht auf seine Arbeit beziehen. Erstklassiges Konfliktmanagement zeigt sich in Ihrer Haltung: Gehen Sie auf den. Mitarbeiter zu und reden Sie respektvoll mit ihm, ohne ein Hehl daraus zu machen, dass Sie ein anderes Verhalten erwarten. Ändert sich nichts, bitten Sie den Betreffenden in regelmäßigen Abständen zu sich und setzen Sie Ihr Konfliktmanagement ungerührt fort.

Detlef Fröhlich
Erfolgreiches Konfliktmanagement

 


 
 

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